Gimpel Dompfaff baden bullfinch taking a bath

Panoramas


In einem Land, das zur Hälfte aus Bergen - den Alpen - besteht, gibt es natürlich viele Aussichtspunkte. Hier erfahrt Ihr welche Gipfel die schönsten Panoramen bieten.

 

A country where mountains - the Alps - form half of the territory there are many, many lookouts. Here you learn which of the peaks present you the most beautiful panoramic views.


Gesundheit! - Bless you!

Aussicht vom Niesen view from Niesen Thunersee lake of Thun panorama

Nein, eben nicht: Der Name des Berges Niesen, der sich bei Spiez im Berner Oberland befindet, hat nichts mit derjenigen Tätigkeit zu tun, dem gewöhnlich ein "Gesundheit!" folgt. Niesen kommt von (An) Yesen, und "Yesen" ist eine alte Bezeichnung für den Gelben Enzian, der an den Berghängen wächst und als Heilmittel genutzt werden kann.

 

Der Niesen ist 2362 m hoch und sieht aus wie eine Pyramide - so wird denn auch mit Slogans wie "die grösste Pyramide der Welt" geworben. Geologisch besteht der Niesen aus Schiefer und ist ca. 70 Mio Jahre alt.

 

 

Eigentlich hat der Niesen gar keine Werbung nötig. Er bietet nämlich eines der schönsten Panoramen über das Berner Oberland. Im Sommerhalbjahr fährt von Mülenen, das von Spiez aus einfach zu erreichen ist, eine kleine Bahn auf den Niesen.

No, that's not it: The name of the mountain Niesen (what is also the German word for "to sneeze") that stands in the Berner Oberland near Spiez hasn't anything to do with sneezing - despite of the similarity. The old name of the mountain was (An) Yesen and "Yesen" is the old word for the yellow gentian that still grows on Niesen. The yellow gentian can be used as a medical plant.

 

Niesen is 2362 m high and looks like a pyramid. This fact is often used in the trourist industry where Niesen is called "the highest pyramid in the world". In geological terms Niesen is 70 million years old and consist of slate.

 

Niesen doesn't need advertising as up there you have the most beautiful view over the Berner Oberland. From spring to October there is a cable car that operates from Mülenen, where you can easily get from Spiez, to the summit.


Niesen-Panorama mit Thunersee, aufgenommen Mitte Januar nach Sonnenuntergang von der Beatenbucht aus

Panorama of Niesen with Lake of Thun, taken in middle of January after sunset from the Beatenbucht

 

Das erste Gasthaus auf dem Niesen wurde bereits 1856 erbaut. Eine Bahn gab es damals noch nicht, der Berg wurde zu Fuss oder mit Maultieren bestiegen. Sogar der Komponist Johannes Brahms bestieg ihn 1886. Erst 1906 wurde mit dem Bau der Niesenbahn begonnen, deren Eröffnung 1910 stattfand.

 

Es führt übrigens auch eine Treppe mit 11'674 Stufen zum Berggipel hinauf. Sie ist die längste Treppe der Welt, aber für Besucher nicht zugänglich, nur während des Niesen-Treppenlaufs wird sie geöffnet. Der schnellste Treppenläufer bewältigte die vielen Stufen in rund 52 Minuten, die übliche Wanderzeit für die Bergwanderung zum Gipfel dauert 5 h. Und die Bahn braucht dafür 28 min.

 

Und die Aussicht vom Niesen ist eine wahre Pracht: vor einem liegt der Thunersee, in der Ferne der Brienzersee und die berühmten Berge sind auch alle versammelt, Schreckhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau.

 

Mehr Infos zum Niesen unter www.niesen.ch.

 

The first guesthouse on Niesen was built already in 1856. But there was not cable car yet, people had to walk or ride a mule to climb the mountain. Even the composer Johannes Brahms walked up there in 1886. In 1906 was the start for building the cable car and the first ride in it was four years later in 1910.

 

By the way, there are also stairs that lead up to the summit, with 11'674 steps. It is the longest stairway in the world but it is not open to the public. Only during the staircase-run it is open. The fastest runner only needed a bit more that 52 min. While for a normal wanderer it is sheduled 5 h to walk up the Niesen. And the cable car needs 28 min.

 

 

The panoramic view from Niesen is fantastic: In front of you lies Lake Thun, in the distance Lake Brienz and all the famous mointains are gathered for a picture, Schreckhorn, Eiger, Mönch and Jungfau.

 

More about Niesen under www.niesen.ch/en.


Aussicht vom Niesen view from Niesen panorama Eiger Mönch Jungfrau Kandertal Valley of Kander

The Matterhorn matters   or   It matter(horn)s!

Gornergrat Dufour-Spitze Dufour peak Monte Rosa Massif Gletscher glaciers Panorama

Es ist ganz einfach. Mit dem Zug bis Visp oder Brig fahren und dort umsteigen in die Zermatt-Bahn. In Zermatt kann man sich ein Maultier leihen, um damit auf den Gornergrat zu reiten. Nein, halt, die Gornergrat-Bahn wurde ja bereits 1898 eröffnet. Also dann lieber doch mit der Bahn weiter bis zum Gornergrat auf 3089 m... Und dann bitte Fotoapparat bereithalten!

Das atemberaubende Panorama, das sich von einem ausbreitet, hat es in sich: Zuerst die Dufour-Spitze, mit 4634 m der Höchste Berg der Schweiz. And dann bitte den staunenden Blick über die Gletscher der Monte Rosa Massivs schweifen lassen, die vor einem zusammen ins Tal fliessen. Und wer sich getraut, sich um die eigene Achse zu drehen, der entdeckt noch viele andere Bergspitzen, 29 davon sind Viertausender. Und klar: da steht, fast etwas einsam, um ja gut zur Geltung zu kommen, das Matterhorn.

It's easy. You take the train to Visp or Brig, there you change trains and take the litlle one to Zermatt. From there you take a mule up to the Gronergrat - of course not! There is another little train, a cog railway (that opened already in 1898!) that takes you up there on 3089 m. And then your camera needs to do overtime...

 

The panorama you see is stunning: Firstly we introduce you to Switzerland's highest peak, Dufour Spitze that is 4643 m. And then you goggle at the glaciers that join each other flowing in front of your nose, the glaciers of the Monte Rosa Massif, Gorner Glacier and Grenz Glacier (Grenze = border). And if you turn on its own axis you discover heaps of peaks of which 29 are more than 4000 m high. And of course, no matter what, there's the Matterhorn.


Toblerone Matterhorn

Und bitte nicht vergessen, eine Toblerone zu kaufen, die ja ein Abbild dieses berühmten Berges darstellt und in vielen verschiedenen Varianten erhältlich ist.

 

 

Angebissen? Hier klicken.

And don't forget to buy a Toblerone, this triangle Swiss chocolate that comes in various flavours and symbolizes that world famous mountain before you!

 

 

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Gornergrat Matterhorn Panorama

Teil 1 - Part 1


ONe Tree HIlls:

Heidis Heimat - Where Heidi comes from

"Heidi" ist eines der bekanntesten Kinderbücher überhaupt, und das weltweit.

 

Aber angefangen hat alles in einer kleinen Ortschaft im Kanton Zürich, Hirzel, in der Schweiz. Dort wurde die Verfasserin, Johanna Louise Heusser am 12. Juni 1827 als Tochter eines Arztes und einer Dichterin geboren. 1852 heiratete sie den Züricher Juristen und Redaktor Bernhard Spyri und zog zu ihm nach Zürich. Das einzige Kind der Spyris, Bernhard Diethelm, kam 1855 zur Welt und verstarb bereits 1884 an Lungentuberkulose, im selben Jahr starb auch Johannas Ehemann. Johanna selbst lebte bis 1901.

 

Johanna Spyri war nicht glücklich, während der Ehe war sie einsam und sehnte sich nach dem Landleben zurück. Sie schrieb viele Kinderbücher, aber bekannt wurden vor allem "Heidis Lehr- und Wanderjahre" und "Heidi kann brauchen, was es gelernt hat" - oder schlicht "Heidi". Geschrieben wurden die beiden Bücher innnert weniger Wochen und wurden rasch zum Erfolg. Sie wurden später in mehr als 50 Sprachen übersetzt und bis jetzt 12 x verfilmt.

In Hirzel steht das Johanna Spyri Museum.

 

Die politische Gemeinde Hirzel zeichnet sich durch viele runde Hügel aus, auf denen je ein Baum gepflanzt wurde. Geologisch gesehen, sind es vom Gletscher überfahrene End- und Seitenmoränen.

"Heidi" is one of the most famous children's books - worldwide!

 

But all began in a small place named Hirzel in the canton of Zurich in Switzerland. There the autor of "Heidi", Johanna Louise Heusser was born on June 12th 1827, daughter of a doctor and a poet. In 1852 she married an lawyer and editor, Bernhard Spyri from Zurich. She moved to the city of Zurich and in 1855 the only child of the couple, Bernhard Diethelm, was born. But he died already in 1884 from lung tuberculosis. In the same year Johanna's husband died, too. Johanna herself lived until 1901.

 

Johanna Spyri was not happy, during her marriage she was lonely and longed for the country life. She wrote many children's books, but only "Heidi: her years of wandering and learning" and "Heidi: How she used what she learned" - or just "Heidi" got famous. The two books were both written within a few weeks and become successful very quickly. Later they were translated into more than 50 languages and up till now there are already 12 Heidi movies.

In Hirzel there is the Johanna Spyri museum.

 

The political community of Hirzel is characterised by many round hills with one sole tree planted on the top of each of them. Speaking in geological terms they are side- and end-moraines that were overrun by the glacier.



Teil 2 - Part 2


Gut gegen Heimweh - What to do about homesickness

Heimweh ist das schmerzende Gefühl, das man in der Fremde hat, wenn man sich sehnlichst wünscht, wieder zu Hause in der vertrauten Umgebung zu sein. Der Begriff tauchte erstmals im Jahre 1651 in der Schweiz auf und wurde fortan, weil er sich auf die Schweiz und die SchweizerInnen in der Fremde, die sich nach den Bergen verzehrten, bezog, SCHWEIZER KRANKHEIT (morbus helveticus) genannt.

 

Als Heidi mit dem Zug nach Frankfurt am Main kam, wurde sie "hochgradig" heimwehkrank und begann schlafzuwandeln.

Homesickness ist the distress caused by the separation from home: people get sad and depressed while longing for home and it's familiar environment. This term first appeared in the year 1651 in Switzerland and was called SWISS SICKNESS (morbus helveticus) from then on because it was mainly used for the description of the state of mind for Swiss people who had to work in the the outland far away from their beloved moutains.

 

When Heidi arrived in Frankfurt am Main by train she became profoundly homesick and started to sleepwalk.


Um den Heimwehkranken so rasch als möglich Linderung zu verschaffen, brachte man sie auf den höchsten Kirchturm in der Umgebung. Die künstliche Höhe sollte die Berge simulieren und Besserung verschaffen.

 

Heute wäre das heimwehkranke Heidi noch besser dran, denn die Hochhäuser von Frankfurt sind um einiges höher als die höchsten Kirchtürme.

Der Blick vom Maintower der Helaba: die Aussichtsplattform ist 200m hoch und ist somit Frankfurts höchster Aussichtspunkt, und der Lift saust mit bis zu 7 m/s nach oben.

To help the homesick one used to take them up the highest steeple so they should feel better. The artificial height should simulate the mountains and therefor should bring some relief for the sick.

 

 

Nowadays Heidi would have felt even a lot better because the high-rise buildings of Frankfurt are a lot higher than the highest steeples.

The view from the maintower of Helaba: the highest viewing plattform is 200m high and therefor

Frankfurt’s highest vantage point, and the lift speeds up to 7 m/s when taking you up there.